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#19 Frauenhaus (Part 1): Interview mit Hildegard Köhler-Trendl – Geschichte der (Wiener) Frauenhäuser

#19 Frauenhaus (Part 1): Interview mit Hildegard Köhler-Trendl – Geschichte der (Wiener) Frauenhäuser

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avatar Hildegard Köhler-Trendl

Frauen und Gewalt. Warum tauchen diese zwei Wörter so oft in Verbindung auf? Was steckt dahinter?

„Im Zuge der Frauenbewegung war klar, das Thema häusliche Gewalt ist kein privates, sondern ein gesellschaftliches. Frauen müssen gestärkt, geschützt werden, mehr Rechte bekommen, gleichberechtigt werden.”

Frauen, die von körperlicher, sexueller, psychischer oder ökonomischer Gewalt betroffen sind, finden in einem der Wiener Frauenhäuser Unterstützung.

Das erste Frauenhaus wurde 1978 eröffnet, mittlerweile gibt es vier Häuser, sowie zusätzliche Übergangswohnungen und zwei Wohngemeinschaften. Die Frauenhäuser sind sowohl am Tag als auch bei Nacht erreichbar, der Zutritt ist für Männer verboten. Als weitere Schutzmaßnahme werden die Adressen aller Frauenhäuser geheim gehalten.

Die Podcastfolge zu den Wiener Frauenhäusern wurde zweigeteilt.

In der ersten Folge habe ich Frau Köhler-Trendl interviewt, über die Geschichte und Strukturen der Wiener Frauenhäuser.

„Wir nehmen jede Frau auf, auch wenn wir im Beratungszimmer Matratzen auflegen. Das ist schon öfter vorgekommen.“

In dem 1. Part der Podcast Folge erfährst du…

  • … was die Frauenbewegung politisch ausgelöst hat.
  • … welche Länder die Vorreiter im Thema Kampf gegen häusliche Gewalt sind.
  • … inwiefern ein Justizminister, namens Christian Broda, in die Frauenbewegung verwickelt war.
  • … mehr über Johanna Dohnal, eine der wohl bekanntesten weiblichen Politikerinnen.
  • … warum zu Beginn der Wiener Frauenhäuser eine zum Teil nicht wohlwollende Stimmung herrschte.
  • … ob die Zahl an Gewalt an Frauen am Steigen ist.
  • … was hinter dem Gewaltschutzgesetz steckt.
  • … über die Zusammenarbeit mit der Polizei, und diverse Schulungen.
  • … über Bezirks – Vernetzungstreffen zum Thema Gewaltschutz.
  • … was unter opferschutzorientierter Täterarbeit zu verstehen ist.
  • … und noch vieles mehr !

Frauenhaus Notruf Nummer :
05 77 22

„Grundsätzlich ist es nur wichtig, dass sich die Frau überhaupt und irgendwo meldet.”

Allgemeiner Kontakt des Vereins der Wiener Frauenhäuser:

Telefon: 01/485 30 30
E-Mail: verein@frauenhaeuser-wien.at
Kontaktadresse:
Amerlingstraße 1
1060 Wien
Homepage

Spendenmöglichkeit:

IBAN: AT48 2011 1822 3838 7301
Erste Bank
Betreff: „Wiener Frauenhäuser – Soziale Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen“

„Nicht wegschauen – lieber einmal mehr als einmal zu wenig nachfragen.“

In dem 2. Part der Podcast Folge erfährst du:

  • … wie der Aufnahmeprozess in das Frauenhaus aussieht.
  • … was unter „einstweiliger Verfügung” zu verstehen ist.
  • … was im Vergleich dazu ein „Kontaktaufnahme-Verbot” bedeutet.
  • … wie so ein Sicherheitsplan – individuell zusammengestellt für jede Frau – aussieht.
  • … ob es tatsächlich passiert, dass die Gewalttäter vor der Haustür eines Wiener Frauenhaus’ stehen.
  • … wie die Sozialarbeiterinnen damit umgehen, wenn sie zutiefst davon überzeugt sind, dass es zu einer Anzeige kommen muss, sich die Frauen aber dagegen entschieden.
  • … wie der Alltag in einem Frauenhaus aussieht.
  • … wie es nach dem Aufenthalt in einem der Wiener Frauenhäuser weiter geht. Was passiert danach?!
  • … ob es häusliche Gewalt auch an Männern gibt.
  • … wieviel feministische Haltung hinter der Arbeit steckt und wie Feminismus verstanden wird.
  • … und noch viel mehr !


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